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Deshalb braucht es ein gesetzliches Verbot

 

Ein Verbot entwickelt eine hohe Effizienz, wenn es von Massnahmen zur Bekanntmachung und Kampagnen zur Aufklärung und (Eltern-) Bildung begleitet wird. Eine europäische Studie zeigt auf, dass Eltern ihre Kinder weniger häufig schlagen, wenn in ihrem Land ein Verbot von Körperstrafen besteht.

 

Weltweit haben 53 Länder entweder das Recht auf gewaltfreie Erziehung oder ein Verbot von Körperstrafen gesetzlich verankert. Weitere 54 Staaten arbeiten aktiv daran, ein Verbot in ihre Gesetzgebung aufzunehmen. 

 

 

Die Schweiz im Abseits

 

Am 4. Juni 2014 hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Stockholm dazu aufgerufen, sämtliche Formen der Gewalt gegen Kinder, auch die Körperstrafen, in allen Ländern unter Strafe zu stellen. Auch die UN-Konvention für die Rechte des Kindes fordert in Artikel 19, das Kind müsse "gegen jede Form von Misshandlung durch seine Eltern oder andere Betreuungspersonen geschützt" werden.  Ebenso müssten "entsprechende Präventions- und Behandlungsprogramme" angeboten werden. Die Schweiz hat die Konvention als fünftletztes Land im Jahre 1997 ratifiziert. Sie hat sich verpflichtet, diese Konvention umzusetzen. Dazu gehört ein gesetzlich verankertes Verbot von jeglicher Gewalt an Kindern.

 

 

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